Junioren Bodybuilder – Die richtige Ernährung

Wer gerade mit dem Kraftsport anfängt, der kann zu Beginn Erfolge erzielen, auch ohne dabei auf die richtige Ernährung zu achten. Doch nach einiger Zeit können keine nennenswerten Fortschritte in Sachen Bodybuilding mehr erzielt werden, wenn Pizza, Döner und Süßigkeiten einen großen Bestandteil des Speiseplans ausmachen. Eine besondere Aufgabe der Junioren Bodybuilder, welche sich später auf der Bühne messen möchten, besteht also darin, eine saubere Ernährungsweise einzuhalten, um eine möglichst gute Form zu erreichen.

Wie auch sonst in diesem Sport üblich, gliedern sich die Athleten ihre Trainingsphase in eine Massephase und eine Diät. Während dieser Zeit ist es ihr Ziel, Muskelmasse aufzubauen, weshalb hier ein Überschuss an Kalorien vorhanden sein muss. Dies hat zur Folge, dass auch verstärkt auf Fett als Energieträger zurückgegriffen wird, um die erforderliche Kalorienmenge zu erreichen. Eine wichtige Rolle spielt hierbei auch das Eiweiß, welches die jungen Bodybuilder in Mengen von ungefähr zwei Gramm pro Kilogramm Körpergewicht täglich zu sich nehmen. Kohlenhydrate sind für eine ausreichende Versorgung mit Energie während des Trainings notwendig, und helfen dabei, Höchstleistungen im Training zu erbringen. Während der Massephase unterstützen die Sportler den Muskelaufbau zusätzlich durch verschiedene Supplemente, wie z.B. Energie und Testo Booster von Anabol Cracker, womit sich Defizite bei der Nährstoffversorgung auf eine sehr einfache und bequeme Art und Weise ausgleichen lassen. Auch Kreatin findet hier immer wieder seine Anwendung, da es unter anderem dabei hilft, viel Wasser in den Muskeln einzulagern, und diese so praller wirken zu lassen. Neben der reinen Muskelmasse wird während dieser Phase zwangsläufig etwas Körperfett aufgebaut, was eigentlich fast nicht zu vermeiden ist.

Essensvorschläge vom Profi

Dieses Fett versuchen die Junioren Bodybuilder dann während der Diät wieder loszuwerden. Diese Phase wird mehrere Wochen vor einem Wettkampf eingeläutet, und findet in verschiedenen Formen Anwendung. Neben der Low-Carb Diät, in der die Kohlenhydrate stark zurückgeschraubt werden, wird auch die Low-Fat Diät häufig angewendet, bei der auf viele Fettquellen gezielt verzichtet wird. Am Ende läuft es in beiden Fällen auf ein Kaloriendefizit hinaus, was wiederum zum Abbau von Körperfett führt. Um den Körper daran zu hindern, die eigene Muskelmasse zur Energiegewinnung zu nutzen, achten die Junioren Bodybuilder hier ebenfalls auch einen hohen Proteinanteil in der Ernährung, und unterstützen ihren Körper mit verschiedenen Supplementen noch weiter.

Eine besondere Bedeutung kommt in beiden Fällen den Mikronährstoffen zu, allen voran das Magnesium. Derartige Mineralien und Spurenelemente unterstützen wichtige Prozesse des Körpers, und tragen daher ebenfalls einen wichtigen Teil zu den anabolen Stoffwechselprozessen im Körper bei. Eine ausreichende Menge an Wasser hilft den Bodybuildern zusätzlich dabei, ihr Leistungsniveau auf einem hohen Level zu halten. In den letzten Tagen vor dem Wettkampf beginnt das Entwässern des Körpers, was aus gesundheitlichen Gründen unter ärztlicher Aufsicht geschieht. Wird der Wasseranteil des Körpers gesenkt, bekommt die Muskulatur eine noch bessere Definition, was zu besseren Chancen auf den Titel führt. Ist der Wettkampf vorbei, beginnt der Kreislauf von neuem, denn die Junioren Bodybuilder steuern bereits auf die nächste Massephase zu.

So trainieren die Junioren Bodybuilder

Die meiste Zeit über trainieren die Junioren Bodybuilder in einem Wiederholungsbereich von acht bis zwölf, wo laut übereinstimmenden Studien der maximale Muskelaufbau zu erwarten ist. Gerade im jungen Alter ist die Time under Tension, also die Zeit, in der der Muskel unter Spannung steht, von entscheidender Bedeutung. Die Wiederholungen sollten daher mit einer gemäßigten Geschwindigkeit ausgeführt werden, sodass ein Satz eine Dauer zwischen 45 und 60 Sekunden hat. So wird der Muskel der jungen Sportler ausreichend gereizt, wodurch die anabolen Stoffwechselprozesse in Gang gesetzt werden. Um einen möglichst großen Zuwachs an Muskelmasse erreichen zu können, setzen die Athleten sehr stark auf die altbewährten Grundübungen wie Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken und Schulterdrücken. Neben diesen Übungen, welche der größten Bestandteil des Trainings sind, werden auch Isolationsübungen immer wieder gerne eingesetzt. Diese haben den Vorteil, dass ein Muskel ganz gezielt trainiert, gestärkt und geformt werden kann, sodass die persönlichen Schwachstellen gezielt bekämpft werden können. Gleichzeitig kann so Einfluss auf die Symmetrie des Körpers genommen werden, was ebenfalls ein wichtiger Faktor bei einem Wettkampf ist.

Während einer Diät ist es für die Athleten besonders wichtig, dass das Training nicht an Intensität verliert. Denn gerade während der Vorbereitung auf den Wettkampf muss ein starkes Kaloriendefizit herrschen, um die gewünschte Form zu erreichen. Um dabei allerdings nicht die mühsam erarbeitete Muskelmasse zu verlieren, wird stets darauf geachtet, dass das Trainingsgewicht so wenig wie möglich gesenkt wird. Bei Junior Bodybuildern hat es sich zudem etabliert, die Beine zwei Wochen vor dem Wettkampf nicht mehr zu trainieren. Dies zeugt nicht von Faulheit, sondern sorgt dafür, dass auf der Bühne die Konturen der Muskulatur noch besser zu erkennen sind. Doch natürlich bedarf es etwas mehr als nur des harten Trainings, um bei einem solchen Wettkampf bestehen zu können.

Das Juniorbodybuilding

Junior Bodybuilding gleicht zu großen Teilen der normalen Form des Sports, bei dem es darum geht, den eigenen Körper aktiv zu gestalten. Auch bei den jugendlichen steht das Wachstum der Muskelmasse im Fokus, wobei dies mithilfe von sehr intensivem Krafttraining, sowie der richtigen Ernährung erreicht wird. Es unterscheidet sich aber ganz wesentlich von den normalen Kraftsportarten, da es primär um das Wachstum der Muskulatur geht, und nicht um den daraus resultierenden Kraftzuwachs.

Im Bereich des Junioren Bodybuilding dürfen Athleten mit einem Alter von bis zu 21 Jahren teilnehmen. Gerade diese Spanne machte es für lange Zeit sehr schwierig, die Athleten gut vergleichen zu können. Es wurden daher zwei verschiedene Klassen eingeführt, in die sich die Teilnehmer aufteilen lassen. Zum einen gibt es die Gewichtsklasse von bis zu 75 Kilogramm, in der gerade viele der jüngeren Bodybuilder anzusiedeln sind. Wer jedoch zum Beispiel aufgrund seiner Körpergröße mehr als 75 Kilogramm auf die Waage bringt, der wird in die andere Kategorie eingestuft. Dies sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Diskussionen, da gerade die Sportler mit einem Gewicht knapp über den 75 Kilogramm sehr schwer haben, den Titel zu erringen.

Ein Punkt, welcher zwar nicht nur bei den Junioren für große Aufregung sorgt, dem hier jedoch zusätzliche Beachtung zukommt, ist das Doping. Dieses Problem zieht sich bereits seit Jahrzehnten durch den Sport, doch gerade wenn es um die Gesundheit der oftmals noch minderjährigen Athleten geht, ist hier besondere Vorsicht geboten. Während es beim echten Profi Bodybuilding ein offenes Geheimnis ist, dass dort mit illegalen Substanzen gearbeitet wird, finden in der Klasse der Junioren sehr strenge und regelmäßige Kontrollen statt. So wird gewährleistet, dass die Sportler nicht allein des Sieges willen ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, was gerade diesen Teil der Sportart wieder in ein etwas besseres Licht gerückt hat.

Verwandlung eines Junior Bodybuilders

Beim Wettkampf selbst gibt es bei den Junioren ebenfalls die sogenannten Pflichtposen, die sich nicht von der Klasse der Erwachsenen unterscheiden, und welche schließlich noch mit einer Kür vollendet werden. Selbstverständlich wird bei der Wertung berücksichtigt, dass die Sportler das Bodybuilding meist erst seit wenigen Jahren betreiben, und nur sehr wenige Ambitionen hinsichtlich des Profibereichs haben. Dies führt dazu, dass gerade auf die Ästhetik, wie beispielsweise die Symmetrie der einzelnen Muskeln, mehr Wert gelegt wird. Somit ist es wichtig, einen gleichmäßig durchtrainierten und gut definierten Körper zu besitzen, und es sollte nicht nur eine Muskelgruppe optisch hervorstechen. Gerade dieser Aspekt macht das Bodybuilding bei den Junioren sehr interessant, sodass die Zahlen der angemeldeten Teilnehmer, sowie die Anzahl der Wettbewerbe, noch immer steigen.