Das Juniorbodybuilding

Junior Bodybuilding gleicht zu großen Teilen der normalen Form des Sports, bei dem es darum geht, den eigenen Körper aktiv zu gestalten. Auch bei den jugendlichen steht das Wachstum der Muskelmasse im Fokus, wobei dies mithilfe von sehr intensivem Krafttraining, sowie der richtigen Ernährung erreicht wird. Es unterscheidet sich aber ganz wesentlich von den normalen Kraftsportarten, da es primär um das Wachstum der Muskulatur geht, und nicht um den daraus resultierenden Kraftzuwachs.

Im Bereich des Junioren Bodybuilding dürfen Athleten mit einem Alter von bis zu 21 Jahren teilnehmen. Gerade diese Spanne machte es für lange Zeit sehr schwierig, die Athleten gut vergleichen zu können. Es wurden daher zwei verschiedene Klassen eingeführt, in die sich die Teilnehmer aufteilen lassen. Zum einen gibt es die Gewichtsklasse von bis zu 75 Kilogramm, in der gerade viele der jüngeren Bodybuilder anzusiedeln sind. Wer jedoch zum Beispiel aufgrund seiner Körpergröße mehr als 75 Kilogramm auf die Waage bringt, der wird in die andere Kategorie eingestuft. Dies sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Diskussionen, da gerade die Sportler mit einem Gewicht knapp über den 75 Kilogramm sehr schwer haben, den Titel zu erringen.

Ein Punkt, welcher zwar nicht nur bei den Junioren für große Aufregung sorgt, dem hier jedoch zusätzliche Beachtung zukommt, ist das Doping. Dieses Problem zieht sich bereits seit Jahrzehnten durch den Sport, doch gerade wenn es um die Gesundheit der oftmals noch minderjährigen Athleten geht, ist hier besondere Vorsicht geboten. Während es beim echten Profi Bodybuilding ein offenes Geheimnis ist, dass dort mit illegalen Substanzen gearbeitet wird, finden in der Klasse der Junioren sehr strenge und regelmäßige Kontrollen statt. So wird gewährleistet, dass die Sportler nicht allein des Sieges willen ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, was gerade diesen Teil der Sportart wieder in ein etwas besseres Licht gerückt hat.

Verwandlung eines Junior Bodybuilders

Beim Wettkampf selbst gibt es bei den Junioren ebenfalls die sogenannten Pflichtposen, die sich nicht von der Klasse der Erwachsenen unterscheiden, und welche schließlich noch mit einer Kür vollendet werden. Selbstverständlich wird bei der Wertung berücksichtigt, dass die Sportler das Bodybuilding meist erst seit wenigen Jahren betreiben, und nur sehr wenige Ambitionen hinsichtlich des Profibereichs haben. Dies führt dazu, dass gerade auf die Ästhetik, wie beispielsweise die Symmetrie der einzelnen Muskeln, mehr Wert gelegt wird. Somit ist es wichtig, einen gleichmäßig durchtrainierten und gut definierten Körper zu besitzen, und es sollte nicht nur eine Muskelgruppe optisch hervorstechen. Gerade dieser Aspekt macht das Bodybuilding bei den Junioren sehr interessant, sodass die Zahlen der angemeldeten Teilnehmer, sowie die Anzahl der Wettbewerbe, noch immer steigen.